Ich liebe ihre Begegnung mit Jesus. Er lässt sie wissen, dass er ihre Gottlosigkeit kennt, ohne jede Beschönigung, ohne Lack darüber. Ich bin sicher, dass sie eine Art von Zurechtweisung erwartete. Da war Furcht in ihren Worten: „Ich sehe, Herr, dass du ein Prophet bist.“ Da war ein Zittern in ihrer Stimme, ein Angedeutetes: „Du hast jetzt Macht über mich.“ Aber er schwenkt ein. Er beginnt zu handeln, nicht mit ihrem Problem mit der Heiligkeit, sondern mit ihrem Ganzheitsproblem.

Er wusste, so lange sie emotional und existentiell dürstete, würde sie von einem vergifteten Brunnen zum nächsten wandern. Was sie als Lösung brauchte, war eine Quelle. Jesus wusste, dass ganze Menschen heilige Menschen sind,  dass geliebte Menschen liebende Menschen sind, dass wertgeschätzte Menschen andere Menschen wertschätzen. Er ist nicht gekommen, um Symptome zu behandeln. Er ist gekommen, um Heilung zu bringen.

Vielleicht ist die Antwort auf all die Probleme betreffend Heiligkeit, mit denen wir zu kämpfen haben, nicht noch mehr Fasten, noch mehr Tränen, noch mehr Bücher und Besprechungen mit unseren Beratern und Mentoren. Vielleicht besteht die Antwort darin, völlig wiederhergestellt zu werden und echt zu erleben, was es bedeutet, geliebt und akzeptiert zu werden und zu erkennen, dass Gott in Christus unser Innerstes mit Leben erfüllt.

Hier sind die Worte eines alten Liedes, die so viel aussagen: „Hier ist mein Becher, Herr, ich halte ihn hoch, Herr. Komm und lösche dieses Dürsten meiner Seele. Brot des Himmels, nähre mich, bis ich ganz voll bin. Hier ist mein Becher, fülle ihn und mach mich ganz.“

J.P. Dorsey leitet das Northpointe Bible College in Grand Rapids, Michigan USA


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