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Es ist nicht leicht für die Person, die Angst hat verurteilt zu werden.

Es ist nicht leicht für die Familie des Pastors unter dem Mikroskop der ganzen Gemeinde.

Es ist nicht leicht für den verlorenen Sohn oder die verlorene Tochter, gebrochen und zerschlagen nach Hause zurückzukehren.

Es ist nicht leicht für das Mädchen, von dem jeder denkt, bei ihr läuft alles perfekt. Aber in Wirklichkeit sieht es ganz anders aus.

Es ist nicht leicht für das Ehepaar, das den ganzen Weg zur Gemeinde gestritten hat.

Es ist nicht leicht für die Witwe und den Witwer, die niemand zum Essen nach dem Gottesdienst einlädt.

Es ist nicht leicht für den Diakon oder Ältesten, dessen Kind den Kontakt zu ihm abgebrochen hat.

Es ist nicht leicht für die Kinderdienst-Mitarbeiterin, die sich verzweifelt nach einem eigenen Baby zum Liebhaben sehnt.

Es ist nicht leicht für die ledige Frau oder den ledigen Mann, die Gott um einen Ehepartner bitten.

Es ist nicht leicht für Sünder.

Es ist nicht leicht für mich.

Es ist nicht leicht, weil nach außen hin alles glänzend und perfekt ausschaut. Die Leute ziehen ihr bestes Gewand an und zeigen ihre besten Manieren.

Darunter jedoch verstecken sich unvollkommene Menschen, fleischlich gesinnte Seelen, selbstsüchtige Motive.

Aber hier zeigt sich die Schönheit der Gemeinde –

Gemeinde ist nicht ein Gebäude, eine Geisteshaltung oder eine Erwartung.

Gemeinde ist ein Leib.

Gemeinde ist eine Gruppe von Sündern, die, aus Gnade errettet, in Gemeinschaft miteinander leben.

Gemeinde ist ein heiliger Ort, wo Sünder als Gleichgestellte vor dem Gnadenthron stehen.

Gemeinde ist ein Zufluchtsort für gebrochene Herzen und ein Trainingsplatz für Männer und Frauen des Glaubens.

Gemeinde ist eine Lektion in Glauben und Vertrauen.

Gemeinde ist ein Lastenträger und ein Hoffnungsgeber.

Gemeinde ist eine Familie. Eine Familie, die zusammenkommt, ihre Differenzen beseitigt, vergangene Fehler vergisst und sich an allerkleinsten Siegen erfreut.

Gemeinde, der Leib und Kreis von Sündern, die sich in Jünger verwandelt haben, ist dort, wo Er anwesend ist und wenn wir Ihn bitten, dann ist Er treu und kommt. 

So, auch an schweren Tagen in der Gemeinde –

… den Tagen, wenn ich mit einem Freund uneins bin …                                            wenn ich mit meinem Ehepartner gestritten habe, weil wir wieder zu spät dran sind …                                                                                                                                   wenn eine Last, die schwerer ist, als mein Herz ertragen kann, mich niederdrückt, und ich trotzdem den Schmerz hinter einem Lächeln auf meinem Gesicht verstecke …                                                                                                            wenn ich mich danach sehne, mein eigenes Baby in meinen Armen zu halten …  wenn ich ein Lobpreislied singe und mit den Tränen kämpfe …

… dann denke ich daran, dass Er es nie versäumt, mir dort zu begegnen.