Es ist echt traurig, die Nachrichten über „einen weiteren“ bekannten christlichen Leiter in den USA zu lesen, der wegen moralischen Versagens aus dem Dienst ausscheidet. Es ist schmerzhaft, wenn jemand, dessen Worte oder Leiterschaft vielen geholfen haben, sich als jemand entpuppt, der im Verborgenen zerbrochen ist. Unsere erste Reaktion sollte Mitgefühl für die am stärksten Betroffenen sein, vor allem für Familien und Angehörige, die jetzt Schock, Trauer und Verwirrung durchleben.

Momente wie diese können Menschen verunsichern. Sie können schwierige Fragen aufwerfen, das Vertrauen schwächen und den Zynismus gegenüber der Kirche schüren. Diese Reaktion ist verständlich. Aber es ist wichtig, dass wir mit Weisheit und Gnade das Gesamtbild im Blick behalten.

Momente wie diese können Menschen beunruhigen. Sie können schwierige Fragen aufwerfen, das Vertrauen schwächen und den Zynismus gegenüber der Kirche schüren. Diese Reaktion ist verständlich. Aber es ist wichtig, dass wir mit Weisheit und Gnade das Gesamtbild im Blick behalten.

Dies ist keine Epidemie des Versagens. Es ist eine Erinnerung daran, dass alle christlichen Leiter Menschen sind. Für jede öffentliche Geschichte über einen Leiter, der gefallen ist, gibt es Hunderte und Tausende von Pastoren und Leiter, die treu in kleinen, mittleren und großen Gemeinden dienen. Sie öffnen früh die Türen ihrer Gebäude, beten mit Menschen, die leiden, predigen Woche für Woche, besuchen Krankenhäuser, lehren andere und sind still und leise präsent, ohne Anerkennung oder Applaus.

Die Gemeinde wurde nie von perfekten Leitern getragen. Sie wird durch die Treue Gottes getragen. Unsere Hoffnung liegt nicht in Menschen, die niemals versagen, sondern in einem gnädigen Erlöser, der gebrochenen Menschen mit Wahrheit, Barmherzigkeit und der Möglichkeit der Wiederherstellung begegnet.

Wir sollten Sünde niemals entschuldigen, und Verantwortlichkeit ist wichtig. Aber wir sollten auch Treue ehren und uns dagegen wehren, dass Versagen die Geschichte bestimmt. Dieser Moment ist kein Beweis dafür, dass die Gnade versagt hat. Er ist ein Beweis dafür, dass wir alle noch immer Gnade brauchen.

Wir beten, dass wir mit Gebet, Demut und Mitgefühl reagieren und darauf vertrauen, dass Gott immer noch in seiner Gemeinde am Werk ist.

Glyn und seine Frau Sophia sind Pastoren der Audacious Church in Manchester, England. Glyn leitet auch die Assemblies of God Fellowship in Großbritannien, die aus über 600 Gemeinden besteht.