Am 31. Januar 2026 sind Lynda und ich nach 34 Jahren bei den Assemblies of God World Missions in den Ruhestand gegangen. Fast dreieinhalb Jahrzehnte führten uns zu wunderbaren Gemeinden, die treu für uns beteten und Gottes Werk durch unser Leben finanziell unterstützten. Wir hatten das Privileg, unsere Kinder in Pakistan und Zypern großzuziehen. Ganz ehrlich – wir bereuen nichts. Wir sind zutiefst dankbar für das Privileg, dienen zu dürfen. Diese Zeit, mehr als die Hälfte unseres Lebens, ruht nun voller Dankbarkeit in unserer Erinnerung.
Übergänge können viele Emotionen wecken. Wenn ein langes Kapitel zu Ende geht, fragen wir uns ganz natürlich: Wer bin ich jetzt? Was kommt als Nächstes? Wie Gott uns bis hierher geleitet hat, erinnert uns an eine tiefere Wahrheit: Unsere Identität, unsere Bestimmung und unser Wert sind nicht in dem verankert, was wir tun, sondern darin, wer wir in Christus sind.
Sinn und Sicherheit können nicht allein im Beruf oder Dienst liegen. Wenn sie es tun, bauen wir unser Leben auf Sand. Jesus allein ist unser Sinn und unsere Sicherheit. Dank ihm haben heute – und morgen – immer noch Bedeutung und Sinn. Die Zukunft ist nur in Christus felsenfest.
Wie meistern wir berufliche oder dienstliche Übergänge?
- Geht in Frieden. Ehrt die Vergangenheit. Zeigt Dankbarkeit gegenüber denen, die dich begleitet haben.
- Denk daran, dass ein dienstlicher Wechsel oder der Ruhestand nicht das Ende der Berufung ist. Aufgaben ändern sich, aber die Berufung bleibt bestehen.
- Bleib offen für neue Aufgaben im späteren Leben. Gott schreibt oft bedeutungsvolle Kapitel in unseren späteren Jahren.
- Vertraue auf Gottes Treue über Jahrzehnte hinweg. Was er begonnen hat, führt er fort. Mit fünfundachtzig Jahren erklärte Kaleb voller Zuversicht:
„Ich bin heute noch so stark wie an dem Tag, als Mose mich aussandte … Nun gib mir dieses Bergland.“ (Josua 14,10–12)
Berufliche oder dienstliche Übergänge sind keine Enden – sie sind Türen in die nächste Etappe der Treue mit Gott.
Reflexion: Wozu lädt Gott dich vielleicht ein, in deiner nächsten Phase der Berufung? (Übrigens: Paul Clark hat immer ein offenes Ohr und kann dir vielleicht eine Ermutigung sein)
Mark Hausfeld is the Executive Director of the Institution of Ministerial Wholeness. [1]